Gedanken eines Gefährten…
Freitag, 7. August 2026


… zum Todestag von Mutter Magdalena Damen
Der Todestag von Mutter Magdalena Damen am 7. August ist für mich ein Anlass, innezuhalten und auf das zu blicken, was mein eigenes Leben und Arbeiten Tag für Tag trägt.
Als Gründerin der Kongregation der Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Liebe in Heythuysen (Niederlande) schuf sie im 19. Jahrhundert ein Fundament, das weit über ihre Zeit hinausstrahlt.
Die Tragweite des Lebens von Magdalena Damen für mein eigenes Leben hat sich in den über 30 Jahren des Miteinanders mit den Schwestern rund um das Antoniuskloster entwickelt.
Die ehrlich gelebte franziskanische Spiritualität in Geschwisterlichkeit im Antoniuskloster, bei allen menschlichen Schwächen, die ein Zusammenleben und -arbeiten auch ausmachen, hat mich nicht nur angesprochen, sondern meine Arbeit maßgeblich bereichert und geprägt.
Die Worte von Mutter Magdalena “Deus providebit” (Gott wird sorgen) sind mir dabei in Fleisch und Blut übergegangen. Sie haben mich und mein Leben, in einer inneren Haltung des Vertrauens und Getragenseins weit über meinen Dienst hinaus reich beschenkt.
Im Vertrauen darauf, dass Gott sorgt, kann man sich mit seiner Kraft und seinen Möglichkeiten für andere Menschen einbringen, weil man selbst getragen ist.
Dieses Beschenkt- und Getragensein hat sich als Grund und Kompass meines Lebens und Arbeitens entwickelt:
• Offen und ehrlich zu Menschen und sich selbst zu sein.
• Für etwas stehen, für das es sich zu leben und zu arbeiten lohnt.
• Eine Hoffnung zu haben, die manchmal andere Menschen irritiert.
• Gewachsen zu sein an den Herausforderungen und Stolpersteinen des Lebens
So blicke ich am heutigen Todestag mit großer Dankbarkeit auf das Leben von Mutter Magdalena Damen und auf das, was sich aus ihrem Leben entwickelt hat.
Markus Breuer
(Gefährte der Lüdinghauser Franziskanerinnen)
Darstellungen von
Mutter Magdalena:


in Ohé en Laak

Antoniuskloster

Antoniuskloster