Gefährtenschaft

Winkende Gruppenaufnahme der Gefährtinnen und Gefährten der Franziskanerinnen von Lüdinghausen.
Schwester Judith steht Gefährtin Daniela gegenüber und spricht in ein Mikrofon.


Einige Menschen möchten als Gefährt*innen den Weg mit unserer Gemeinschaft gehen. Sie treffen sich regelmäßig in einer Gruppe und einige binden sich auch ausdrücklicher an unsere Provinzgemeinschaft. 

Im Gespräch mit Menschen, die schon länger mit den Lüdinghauser Franziskanerinnen in Kontakt stehen, ist 2023 der Wunsch entstanden, in Zukunft stärker gemeinsam unterwegs zu sein, in Verbindlichkeit und Freiheit. 

Gefährtinnen und Gefährten nennen wir die Menschen, die sich so zusammen auf den Weg machen: als Gefährt*innen Jesu, als Gefährt*innen des heiligen Franziskus, als Gefährt*innen Mutter Magdalenas, als Gefährt*innen untereinander und mit den Lüdinghauser Franziskanerinnen. 

  • Gemeinsamem Tun verschiedenster Art 
  • einer Verbundenheit im Gebet 
  • einer gegenseitigen Information über wichtige Ereignisse (seitens der Schwestern z. B. Infos aus der internationalen und der Provinzgemeinschaft, seitens der Gefährtinnen und Gefährten über wichtige Ereignisse im Leben, die sie teilen möchten) 
  • Einladungen (z. B. zu Feierlichkeiten im Schwesternkreis, offene Ausschreibungen für Interessierte, spezielle Angebote für die Gefährtinnen und Gefährten, der Gefährtinnen und Gefährten an die Schwestern) 
  • einen Gefährt*innen-Kreis, der sich regelmäßig als Gruppe trifft 
  • Menschen, die sich individuell an die Gemeinschaft binden

Es besteht die Möglichkeit, eine dieser Formen oder beide zu wählen. 

Ein Gefährte steht neben einer Gefährtin, die auf einem Rollator sitzt. Vor Ihnen steht ein Podest mit zwei Kernen. Im Hintergrund untersuchen zwei Gefährtinnen ein anderes Podest.
Gruppenaufnahme der Gefährtinnen und Gefährten der Franziskanerinnen von Lüdinghausen.

Bei der individuellen Bindung geht der Aufnahme in die Gefährtenschaft eine Phase der Vorbereitung voraus, die individuell gestaltet wird, auch in Abhängigkeit von der bisherigen Nähe zu den Schwestern und den in ihrer Spiritualität gelebten Elementen. Diese Vorbereitungsphase wird mit einem sehr schlichten Akt begonnen. Nach Beendigung der Kennenlernphase wird in einem liturgischen Ritual die neue gegenseitige Bindung gefeiert. Die Bindung ist auf Dauer angelegt, kann aber jederzeit beendet werden, wenn der Geist dies, beispielsweise durch Lebensumstände, nahelegt. 

Es bestehen in beiden Formen beiderseits keine finanziellen Verpflichtungen

Um den Dialog zwischen den Gefährtinnen und Gefährten und den Schwestern konkret zu leben, wird von beiden Seiten je eine Kontaktperson benannt. Diese beiden arbeiten in enger Abstimmung miteinander. 

Die Gefährtenschaft ist grundsätzlich öffentlich, also nicht geheim, bei selbstverständlichem Schutz der Persönlichkeitsrechte. 

Wann immer es notwendig ist, wird dieses Konzept überarbeitet und angepasst. Es versteht sich als ein Rahmen. Einzelne Konkretisierungen können in das Konzept eingetragen oder gesondert vereinbart werden.